Mein Taschenbegleiter

Habe ihn nun seit fast vier Wochen im täglichen Einsatz und ich bin begeistert! Wovon ich gerade rede? Von meinem Taschenbegleiter der Firma RoterFaden. Was ist das, werden die meisten jetzt vermutlich denken! Daher als Erstes eine Erläuterung.

Wer kennt es nicht, die meisten sind heute (wie auch ich) digital unterwegs und haben ihre Termine, Kontakte, Notizen und anderen Dinge die früher analog mit Stift und  Zettel, Timer oder Adressbuch festgehalten worden sind, jetzt in einem Computer, Smartphone oder Tablett. Und trotzdem kann man nicht ganz ohne Papier! Der eine will auf seinen Moleskin-Kalender nicht verzichten, ein anderer schreibt seine Notizen lieber auf einen Block oder in ein Notizheft. Man braucht mal einen Zettel um etwas für jemanden anderen zu notieren oder es sammeln sich unterwegs Flyer, Briefe und Visitenkarten an. Wohin damit das alles zusammen ist und nicht wild in der Tasche, Hose oder Jacke herumfliegt.

Da kommt der Taschenbegleiter ins Spiel:
Klammer auf + Heft rein = Klammer zu

Der Lösung diese Problems hat sich Beate Mangrig 2006 mit dem Thema für ihre Design-Diplomarbeit an der Hochschule der Bildenden Künste Saar angenommen. Herausgekommen ist der Taschenbegleiter mit seinem ebenso simplen wie genialen Klammersystem. Dieser wird nun unter www.roterfaden.de vertrieben. Er wird komplett in Handarbeit und individuell gefertigt! Man kann sich die Materialien (z. B. Außen in Leder oder Tanzboden) und Farben aussuchen, die Größe in A4, A5 oder A6 wählen, sowie Sonderformate und -wünsche bekommen.

Ich habe mich (natürlich) für den recht neu im Programm erhältlichen Taschenbegleiter im iPad-Format entschieden. Da es mir ja nicht nur darum ging Notiz- und Adressbuch sowie Kalender zu Vereinen, sondern diese ganze Zettelwirtschaft mit meinem iPad zu kombinieren.

Hier erstmal ein paar Bilder:

Ich habe mich für die Variante in dunklem Leder entschieden und innen (trotz der Anmerkung eines Bekannten, man solle keine „warme“ mit einer „kalten“ Farbe kombinieren) blauen Filz gewählt. Die vorne innen aufgenähte Tasche die beim Taschenbegleiter im iPad-Format standardmässig aus einer Quertasche unten und zwei Visitenkartentaschen oben besteht, habe ich mir gesondert abnähen lassen, sprich eine der Visitenkartentaschen und die Quertasche wurden noch mal geteilt.

Die Verarbeitung ist hervorragend und die Qualität der Materialien ist fantastisch, man möchte das Leder irgendwie ständig berühren. 🙂

Wie habe ich ihn nun „bestückt“? In den vorderen Taschen habe ich Ersatzakkus für meine Fuji X10 und den SD-Card-Adapter für das iPad, damit mir der Strom für die Kamera nicht ausgeht und ich Fotos auch unterwegs gleicht auf dem iPad ansehen und bearbeiten kann. Desweiteren habe ich einen Streifen Paracetamol (man weiß ja nie wann der Schmerz einen überkommt) und einen USB-Stick darin.
In eine der drei Klammern habe ich Klarsichthüllen eingeklemmt, in die ich Briefe, Flyer und andere lose Zettel hinein tun kann. Die weiteren Klammern beherbergen einen kleinen Block und ein Notizbuch.
In der iPad-Halterung ist natürlich mein iPad, selbst das Smart-Cover mit der magnetischen Halterung haftet und findet dort noch Platz.

Mein Fazit: Eine zwar recht kostspielige, aber hochwertige und nützliche Anschaffung, die ich nicht mehr missen möchte. 

Your email is never published or shared. Required fields are marked *

*

*