Gestern war ich mit einer Freundin mal wieder zu einer kleinen Wanderung in den Harz aufgebrochen. Das Ziel waren die Stempel 116 (Verlobungsinsel in der Oker), 117 (Treppenstein) und 118 (Kästeklippen).

Zum Abstellen des Autos diente der Parkplatz am Königreich Romkerhall, wo wir als erstes auf die große Romke stiessen.

Grosse Romke

Gleich dahinter begann unser Wanderweg der sich merklich ansteigend entlang der kleinen Romke zog.

Kleine Romke 2Kleine Romke 1Der Baumbestand war sehr dicht, doch kaum an den Wipfeln angekommen strahlte der blaue Himmel ganz wunderbar.

Vor MoorwandEigentlich nicht auf der mit Komoot geplanten Tour liegend, machte ich spontan einen Abstecher zur Moorwand, einem großen Felsen der mich anlockte. Ich entdeckte in den Fels eingearbeitete Stufen und obwohl ich ja ein Höhenschisser bin, musste ich einfach sehen was es dort oben gibt. Also rauf!

Moorwand1

Moorwand2

Panorama Moorwand

Belohnt mit diesen Ausblicken und einem solchen Panorama, war ich sehr froh den Aufstieg gewagt zu haben und habe auch gleich mal eine Runde gechillt und den weiteren Weg erstmal Weg sein lassen.

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Genug rumgegammelt, den Rucksack wieder geschultert, ging es an einigen Klippen vorbei (an den auch anderen ihre Rast einlegten und den Ausblick genossen) weiter den Berg hinauf.

Klippenschau

Habichtsklippe

Hexenküche

Und brachte uns zum ersten Ziel den Kästeklippen und dem Kästehaus.

Kästeklippe1

Kästeklippe2

Das Kästehaus versorgte uns dann neben dem Anblick der kleinen Ziege mit einem großen Glas Waldmeisterbrause und sorgte für ein paar ruhige Minuten für die Füsse.

Kaestehaus2

Kaestehaus1

Aber dann sollte es auch weitergehen und laut Höhenprofil hiess das auch erstmal lange bergab, dass erhöhte die Motivation weiter zu gehen zu Stempelpunkt Zwei des Tages, dem Treppenstein.

Weg zum Treppenstein

Angekommen wurde hier auch schnell klar, wieso dieser Fels Treppenstein heißt, den es führte ein nicht unerhebliche Zahl Stufen die ihn ihn geschlagen wurden oder mit Holzbrettern angelegt waren, sowie mit Geländern versehen bis ganz nach oben auf ihn hinauf.

Treppenstein1

Auch hier lohnte sich der Aufstieg wieder sehr… und dank Geländer gestaltete er sich selbst für jemanden wie mich recht gut.

Treppenstein2

Treppenstein3

Auf der Bank beim Stempelkasten gab es dann erstmal eine kleine Stärkung, bevor es weiter hinunter ging Richtung Oker, in welcher das letzte Stempelziel die Verlobungsinsel lag.

Oker

Okersperre1

Okersperre2

Bis zum Erreichen der Verlobungsinsel musste ich feststellen, das ich schon wieder ein kleines Handtuch für die Füsse vergessen hatte, den es waren viele viele Menschen dort die sich das kühle Nass zu nutze machten. Aber dann kam sie auch die Verlobungsinsel.

Verlobungsinsel

Der letzte Rest des Weges bis zum Auto gestaltete sich recht umkompliziert und so war es die perfekte Uhrzeit um einen Abstecher zum „Windbeutel-König“ an der Okertalsperre zu machen. Wo ich mir in der Sonne, direkt mit Blick auf´s Wasser einen „Luther“ Windbeutel gefüllt mit Sahne, Vaniliesosse, Honig, und Walnuss-Eis gönnte.

Windbeutel Luther

Den Abschluss dieses bis dahin schon angenehmen und schönen Tages bildete ein entspannter Besuch in der Sole-Therme in Bad Harzburg, dort habe ich aber das Handy dann nicht gezückt und somit kann ich auch keine Fotos davon zeigen… das hättet ihr jetzt wohl gerne was. 😉 😉

Muss ich erwähnen, dass hier ewig nichts mehr passiert ist… ich glaube nicht. Denke auch darüber nach, dass Konzept von „Was ich sehe“ ein wenig zu modifizieren, aber darum soll es hier jetzt gerade nicht gehen.

Sondern darum, das ich letzten Sonntag vormittag ein wenig im Französischen Garten unterwegs war und auch wenn man es heute nicht mehr glauben mag, dort lag eine ganze Menge Schnee… Ich habe auch endlich mal wieder die Kamera dabei. Eine Auswahl der Fotos zeige ich nun mal wieder hier:

Endlich mal wieder ein Post… ich glaube so beginne ich fast jeden Post, zumindest gedanklich. Na auf jeden Fall war ich die Woche mal unterwegs, ein wenig Luft schnappen und um die Sache ein wenig interessanter zu machen, habe ich nebenbei zwei Caches gehoben, nein für die Unwissenden, dass hat nichts mit Alkohol zu tun und einfach mal wieder so ein bisschen in der Gegend herum geknipst.

Das Ergebnis… also bis auf das Foto meiner schönen Compagnon-Tasche an den Bahngleisen, dass ich auf Facebook gepostet habe, war irgendwie ein wenig ernüchternt.

Und dann ist mir eine zündende Idee gekommen: Ich habe doch mal ein Add-on für Lightroom mit dem schönen Namen „Silver Efex Pro 2“ gekauft und nie wirklich ausprobiert. Also habe ich das gemacht und bin nun mit einem Teil der Bilder eigentlich ganz zufrieden. Ich zeige Sie hier jetzt einfach mal.

Wiedermal ist meine Herbstserie „Herbst in der Stadt“ nicht so umfangreich geworden, wie ich es mir vorgestellt / gewünscht habe, aber die folgenden Bilder (wenn auch schon vor knapp 3 Wochen entstanden) zeigen noch mal den Herbst in der Stadt.

Ich hatte an diesem Tag von ein paar Stunden Zeit zwischen Feierabend und einem Treffen in Hannover. Bin also erstmal lecker Mittagessen gewesen und dann eine schöne Runde um den Maschsee gegangen. Es ist erstaunlich, wie man dort den Herbst erlebt. Man hat bunte Farben und Wasser; viel Trubel, aber auch Stille; sieht Jogger, Inlineskater und Spaziergänger und dann wieder sehr einsame, ruhige Orte; Große Gruppen, die viel Spass mit Kindern oder Tieren haben und verliebte Paare die das Wetter und den Herbst mit einer Flasche Wein am Wasser genießen und Menschen, die die Szene einfach auf sich wirklen lassen.

Jeder kann sich glaube ich vorstellen was ich meine und das es wunderbar ist, sowas quasi direkt in der Stadt erleben zu können. Ich habe während meine Runde um den Maschsee natürlich (in diesem Fall mit meinem iPhone) ein bisschen herumgeknipst und versucht die verschiedenen Eindrücke die ich hatte im Foto festzuhalten.